Alois Irlmaier (Adlmeier)

Alois Irlmaier war von Beruf Brunnenbauer und wurde als Rutengänger und Hellseher bekannt. Irlmaier wird zugeschrieben, während des Zweiten Weltkriegs die Orte von Bombeneinschlägen und den Aufenthaltsort von Vermissten vorausgesagt zu haben. Wikipedia
gedeutet hab ich mehr oder weniger ab der 3. Auflage

 

Conrad Adlmeier: „Blick in die Zukunft“, 3. Auflage von 1961[3]

Vorausgesichte der Zukunft

Was hier niedergeschrieben ist, wurde bei vertraulichen Gesprächen stenografisch aufgezeichnet. Der Verfasser gibt alles genau so, wie es ihm von Alois Irlmaier seit dem Endes des Zweiten Weltkrieges gesagt wurde, ohne etwas wegzulassen noch hinzuzufügen. Es steht jedem Leser dieses Büchleins frei, zu glauben, was er will. In jedem Satz unterwirft sich der Verfasser dem Urteil der Kirche. Warum die dritte Auflage überhaupt geschrieben wurde, kann hier eindeutig festgelegt werden. Es war das Drängen und der dauernde Wunsch des Hellsehers von Freilassing, daß die dritte Auflage geschrieben und gedruckt wurde. Immer wieder vertröstete er seine Freunde, bis ihm der Tod die seltsam leuchtenden Augen schloß. Den zweiten Grund für die dritte Auflage des „Blick in die Zukunft“ bildet die letzte Voraussage Irlmaiers über die wahrscheinlich kosmische Katastrophe der 72stündigen Nacht und ihre Begleiterscheinungen und die von ihm angeratenen Schutzmittel. Den dritten Grund sah der Verfasser für die Herausgabe der dritten Auflage darin, daß diese merkwürdigen Dinge um bayerische Hellseher der Prophezeiungen der Nachwelt erhalten bleiben. Es handelt sich dabei wirklich nicht um materielle Vorteile.

Der Preis der Schrift deckt absichtlich kaum die Selbstkosten. Man könnte leicht eine Sensation daraus machen, wie es leider die zahlreichen literarischen Diebe getan haben und wahrscheinlich weiter tun werden.

Was Irlmaier voraussah

Bekanntlich sagte der Brunnenmacher von Freilassing, daß nach dem Zweiten Weltkrieg der dritte kommen wird. Und zwar meinte er bestimmt im Jahre 1950. Als er darauf angesprochen wurde, daß er sich also geirrt habe, gab er dies ohne weiteres zu und gestand, daß er aus verschiedenen Vorzeichen die Zahl 1950 selbst errechnet hatte. Er meinte, durch das Dogma der leiblichen Aufnahme Mariens in den Himmel und durch die Fürbitte der allerseligsten Jungfrau sei das bevorstehende Unheil abgewendet worden.
Als Irlmaier 1959, in seinen Todesjahr, gefragt wurde, ob er seine Voraussage von 1947 noch aufrecht erhalte, antwortete er: Es hat sich nicht das Geringste daran geändert. Nur weil es näher herangekommen ist, sehe ich es viel deutlicher. Und die zwei Männer, die den dritten „Hochgestellten“ umbringen, sehe ich auch. Sie sind von anderen Leuten bezahlt worden. Der Mörder ist ein kleiner schwarzer Mann, der andere etwas größer mit heller Haarfarbe.

Ich denke, am Balkan wird es sein, kann es aber nicht genau sagen. Dem Krieg geht voraus ein fruchtbares Jahr mit viel Obst und Getreide. Nach der Ermordung des dritten geht es über Nacht los. Die Mörder kommen ihnen aus, aber dann staubt es. Ich sehe ganz deutlich drei Zahlen, zwei Achter und einen Neuner. Was das bedeutet. weiß ich nicht, eine Zeit kann ich nicht sagen.

Die drei Stoßkeile

Anfangen tut der vom SONNENAUFGANG (Obama: Rising Sun Logo, Morgenland, gem. Lorber der Russe). Er kommt schnell daher.

Die Bauern sitzen beim Kartenspielen im Wirtshaus, da schauen die fremden Soldaten bei den Fenstern und Türen herein. Ganz SCHWARZ kommt eine Heersäule herein von OSTEN, es geht aber alles sehr schnell.

(hier steht nichts von Russen – die Russensoldaten sind auch nicht Schwarz. Die Einzigen „schwarzen“ sind die vermummten IS bzw. Linksradikale. FOCUS 25.03.2016 / Herrmann warnt vor „Frontalangriff des islamistischen Terrors

Einen DREIER seh‘ ich, weiß aber nicht, sind’s drei Tag oder drei Wochen.

Von der GOLDENEN STADT (Prag) geht es aus.

Der ERSTE WURM geht vom blauen Wasser nordwestlich bis an die Schweizer Grenz.

Bis REGENSBURG steht keine Brücke mehr über die Donau, südlich vom blauen Wasser kommen sie nicht.

Der ZWEITE STOSS kommt über Sachsen westwärts gegen das Ruhrgebiet zu, genau wie der DRITTE HEERWURM, der von Nordosten westwärts geht über Berlin.

Ich sehe die Erde wie eine Kugel vor mir, auf der nun die WEISSE TAUBEN heranfliegen, eine sehr GROSSE ZAHL vom SAND herauf (Wüste in Arabien oder Afrika). Und dann regnet es einen GELBEN STAUB in einer Linie.

Die GOLDENE STADT  wird vernichtet, DA FANGT ES AN.

Wie ein GELBER STRICH geht es hinauf bis zu der Stadt in der Bucht (Lübeck). Eine klare Nacht wird es sein, wenn sie (die weissen Tauben) ZU WERFEN ANFANGEN.(Päckchen)

Die Panzer fahren noch, aber die darin sitzen. sind schon tot. Dort, wo es hinfällt, lebt nichts mehr, kein Baum, kein Strauch, kein Vieh, kein Gras, das wird welk und schwarz. Die Häuser stehen noch. Was das ist, weiß ich nicht und kann es nicht sagen. Es ist ein langer Strich. Wer darüber geht stirbt. Dir herüben sind, können nicht hinüber und die drenteren können nicht herüber, dann bricht bei den Heersäulen herüben alles zusammen. Sie müssen alle nach Norden. Was sie bei sich haben, schmeißen sie alles weg. Zurück kommt keiner mehr.

Gehen wir davon aus, dass die Heeressäulen die RUSSEN sind, so wie es von LORBER INTERPRETIERT wurde, dann könnten die WEISSEN TAUBEN tatsächlich von den Amerikanern kommen. Die Russen würden abgeschnitten vom Nachschub und am Ende kehrt keiner zurück.

Sind die Heereszüge jedoch die NATO TRUPPEN (so wie ich den Text interpretiere) welche zur Zeit im Osten (vermutlich auch bei Prag) stationiert sind, dann könnte das ganze ganz anders aussehen. Doch VON WEM wären dann die weissen Tauben, welche die Truppen bombardieren? Würden sie ihre eigenen Leute bombardieren? Oder werden sie vom Islamischen Staat angegriffen? Über welche Waffen verfügen die?

Das Zeichen am Himmel

Bei diesem Geschehen sehe ich ein großes KREUZ am Himmel stehen und ein Erdbeben wird unter Blitz und Donner sein, daß alles erschrickt und die ganze Welt aufschreit:

„Es gibt einen Gott!“

Welche Jahreszeit wird es sein? Das kann ich nur aus den Zeichen ablesen. Auf den Gipfeln der Berge liegt SCHNEE. Es ist trüb und regnerisch und Schnee durcheinander (Herbst oder Frühjahr. D. V.). Herunten ist es aper. Gelb schaut es her. Der Krieg in KOREA ist aus (diese Aussage ist noch von 1952, 7. Dezember. D. V.). Während des Krieges kommt die große Finsternis, die 72 Stunden dauert.

Die große Finsternis

In der letzten Unterredung mit Irlmaier, die im Frühjahr 1959 stattfand, sprach der Hellseher von diesem Phänomen ausführlich. Was er sagte, sei dem lieben Leser nicht verschwiegen.

„Finster wird es werden an einem Tag unterm Krieg. Dann bricht ein HAGELSCHLAG aus mit BLITZ und DONNER und ein ERDBEBEN schüttelt die Erde.

Dann geh NICHT HINAUS aus dem Haus. Die Lichter brennen nicht, außer KERZENLICHT, der Strom (elektrisch) hört auf. (Stromausfall)

Wer den Staub einschnauft, kriegt einen Krampf und stirbt.

Mach die Fenster nicht auf, häng sie mit schwarzem Papier zu.

Alle offenen Wasser werden giftig und alle offenen Speisen, die nicht in verschlossenen Dosen sind. Auch keine Speisen in Gläsern, die halten es nicht ab. (was ist es?  Todesstaub würde nicht durch Glas gehen, da es dichter ist wie Glas… ist es also ein Gas? Oder Strahlung? Warum verdirbt es Speisen in Gläsern im Haus aber uns nicht? Radioaktive Strahlung würde länger andauern als drei Tage… und auch uns selber schaden… )

Draußen geht der STAUBTOD um, es sterben sehr viele Menschen. Nach 72 Stunden ist alles wieder vorbei. (Staubwolken gibts in der Regel bei einem Atomangriff oder bei einem Vulkanausbruch…)

Aber noch mal sage ich es: Geh nicht hinaus, schau nicht beim Fenster hinaus, Laß die geweihte Kerze oder den Wachsstock brennen und betet. Über Nacht sterben mehr Menschen als in den zwei Weltkriegen“

(Lorber: drastischer als diese Schauung Irlmaiers kann eine kosmische Katastrophe kaum geschildert werden. Übrigens steht der Hellseher von Freilassing nicht allein mit dieser düsteren Voraussage. Ob nicht der „Bankabräumer“ des Mühlhiasl und die Andeutung im Lied von der Linde am Staffelstein auf dieselbe Prüfung der Menschheit hindeuten? D. V.).

Pater Pio beschreibt sie ähnlich…. er sah…„danach wird Frühling sein“
Eigentlich klingt es nach einer Atombombe… in Italien wurden gerade 60 Sprengköpfe deponiert… Reichweite südlich der Türkei. Hätte ein Einschlag in dieser Gegend eine Staubwolke in unserer Gegend die Folge?

Sonstiges um den dritten Weltkrieg

Aus der Fülle der mitgeteilten Gesichte seien noch einige Einzelheiten mitgeteilt. In Deutschland, berichtet Irlmaier, muß noch alles zum Militär, die jungen Leute werden noch Soldaten. Sie werden aber nicht mehr kämpfen müssen, sondern als Besatzer da bleiben oder verwendet werden. Durch eine Naturkatastrophe oder etwas ähnlichem ziehen die Russen plötzlich nach Norden. Um Köln entbrennt die letzte Schlacht.

Nach dem Sieg wird ein Kaiser vom fliehenden Papst gekrönt und dann kommt der Friede.
Auf die Frage, was sollen die Leute tun, um die große Finsternis und den kosmischen Staub zu überstehen, antwortete der Seher: „Kauft ein paar verlötete Blechdosen mit Reis und Hülsenfrüchten. Brot und Mehl hält sich, Feuchtes verdirbt, wie Fleisch, außer in blechernen Konservendosen. Wasser aus der Leitung ist genießbar, nicht aber Milch. Recht viel Hunger werden die Leute so nicht haben, während der Katastrophe und Finsternis. Das Feuer wird brennen, aber macht während der 72 Stunden kein Fenster auf. Die Flüsse werden so wenig Wasser haben, daß man leicht durchgehen kann. Das Vieh fällt um, das Gras wird gelb und dürr, die toten Menschen werden ganz gelb und schwarz. Der Wind treibt die Todeswolken rasch nach Osten ab.
Wie lange es dauert mit dem Krieg? Ich sehe deutlich einen Dreier, aber ob es drei Tag, drei Wochen oder drei Monate sind, weiß ich nicht. Am Rhein sehe ich einen Halbmond, der alles verschlingen will. Die Hörner der Sichel wollen sich schließen. Was das bedeutet, weiß ich nicht.

 In Italien und anderen Ländern

lm Stiefelland (Italien) bricht eine Revolution aus, ich glaube es ist ein Religionskrieg, weil sie alle Geistlichen umbringen. Ich sehe Priester mit weißen Haaren tot am Boden liegen. Hinter dem Papst ist ein blutiges Messer, aber ich glaub, er kommt ihnen im Pilgerkleid aus. Er flieht nach Südosten oder übers große Wasser, genau kann ich es nicht sehen. Hernach wird er die Krönung feiern. Wir müssen viel beten, daß die Greuel abgekürzt werden.

Glaubenskrieg? Es gibt nur eine Religion, welche die jüdisch-christliche Religion in Frage stellt. Schauen wir mal was 2015 so in Italien passiert?

In Frankreich und Paris

Die Stadt mit dem eisernen Turm wird das Opfer der eigenen Leute. Sie zünden alles an, Revolution ist und wild gehts her. Die Inseln vor der Küste gehen unter, weil das Wasser ganz wild ist. Ich sehe große Löcher im Meer. die fallen dann wieder zu, wenn die riesigen großen Wellen zurückkommen. Die schöne Stadt am blauen Wasser versinkt fast ganz im Meer und im Schmutz und Sand, den das Meer hinauswirft. Drei Städte seh’ ich versinken gegen Süden, gegen Nordwesten und gegen Westen.

Schauen wir mal was 2015 so in Frankreich und Paris passiert.

England

Die Voraussage für England ist nicht günstig. Schon frühere Seher haben erklärt. wenn England an Macht verliert, dann ist es ein sicheres Vorzeichen, daß das große Unglück naht. Wir wünschen den Engländern gewiß keine Katastrophe. Es ist aber kaum gut, wenn eine große englische Zeitung darüber spottet, daß London nach Schauungen Irlmaiers im Meer versinken soll. Die geologische Struktur der britannischen Inseln zeigt längst Unterspülungen, die vielleicht eine Einsturzmöglichkeit andeuten. Und hat das Empire nicht ungeheuer viel Macht verloren?

Schauen wir mal was 2015 so in England passiert.


Die gelbe Macht von Osten

Irlmaier sah auch einen Einbruch von gelben Menschen über Alaska nach Kanada und die USA. (nun da müssten dann wohl die Chinesen sein… sie marschieren also in den USA ein.)  Doch werden die Massen zurückgeschlagen. Dagegen behauptete Irlmaier, eine große Stadt werde durch Raketen-Geschosse vernichtet werden. Ob damit New York gemeint sei, diese Frage wolle er nicht beantworten und blieb sehr zurückhaltend.


Russland

„Drüb’n im Osten gibts no an grossen Umschwung. Des geht no net so schwind, und es wem allerhand Kämpf VORausgehen, aber es kimmt“

Bedenken wir, zu Irlmaiers Zeit war Russland kommunistisch. Die Sowjetunion wurde 1917 nach dem Bürgerkrieg gegründet und 1991 aufgelöst. Ein grosser Wandel! Ich kann mich auch daran erinnern, dass die Sowjetunion als ich noch ein Kind war ständig Kriege führte: z.B. 1979 Afganistan


Im Vergleich zur Irlmaiers Zeit – Sowjetunion – und dem heutigen Russland hätten wir  im wahrsten Sinne den grossen Umschwung.

Da bricht eine Revolution aus und ein Bürgerkrieg.  Die Leichen sind so viel, daß man sie nicht mehr wegbringen kann von den Straßen. (nach dem Bürgerkrieg 1922 wurde die Sowjetunion gegründet, der kanns also nicht sein, zumal er sich zu Irlmaiers Zeit in der Vergangenheit befindet. Einen neuen Bürgerkrieg gibts so nicht – ausser man betrachtet die Konflikte in der KRIM zwischen russischen Separatisten und der Ukraine als Bürgerkrieg. SAH ILRMAIER DIESEN KONFLICKT? Oder kommt es auch in russland zu einem Konflikt wie in Europa mit den Muslimen – welche in Russland gut 10% der Bevölkerung ausmachen.)  Das russische Volk glaubt wieder an Christus und das Kreuz kommt wieder (Religion im Kommunismus verboten) zu Ehren. (die Russen sind vorwiegend russisch Ortodox und auch Putin ist russisch Ortodox…)  Die Großen unter den Parteiführern bringen sich um und im Blut wird die lange Schuld abgewaschen. Ich sehe eine rote Masse, gemischt mit gelben Gesichtern, (Chinesen?) es ist ein allgemeiner Aufruhr und grausiges Morden. Dann singen sie (wer „sie“? wärens die Chinesen – die singen keine Osterlieder, auch nicht Muslime oder radikale Islamisten – es können also nur die Russen selber sein) das Osterlied und verbrennen Kerzen vor schwarzen Marienbildern. Durch das Gebet der Christenheit stirbt das Ungeheuer aus der Hölle (wer ist das ungeheuer aus der Hölle? Das Tier, die alte Schlange…? ), auch die jungen Leute glauben wieder auf die Fürbitte der Gottesmutter.


Nach der Katastrophe

(Conrad Adlmeier: 3. Auflage)

Der dritte Mord ist geschehen und der Krieg ist aus. Finde ich persönlich verwirrend, denn weiter oben schreibt er, nach dem dritten Mord gehts los… und hier sagt er, dann it der Krieg aus? Paradox. Wie lang es dauert, weiß ich nicht. Ich sehe drei Neuner, der dritte Neuner bringt den Frieden. (an anderer Stelle will er eine 8 8 9 gesehen haben …und in dieser Auflage ists dann eine 999?) Das Klima hat sich geändert, es ist alles wärmer geworden, auch bei uns, und Südfrüchte wachsen wie in Italien. Wenn alles vorbei ist, da ist ein Teil der Bewohner dahin und die Leute sind wieder gottesfürchtig. Die Gesetze, die den Kindern den Tod bringen, werden ungültig nach der Abräumung. (Abtreibungen, künstliche Befruchtung, genetische Voruntersuchungen?) Friede wird dann sein und eine gute Zeit. Drei Kronen seh’ ich blitzen und ein hagerer Greis wird unser König sein. (Franz von Bayern gilt als offizieller Thronfolger)   Auch die uralte Krone im Süden kommt wieder zu Ehren (Ungarn?). Der Papst, der nicht lang flüchten mußte übers Wasser, kehrt zurück. Blumen blühen auf den Wiesen, da kommt er zurück und trauert um seine ermordeten Brüder.
Wenn’s herbsteln tut, sammeln sich die Völker wieder. Zuerst ist noch eine Hungersnot, aber dann kommen soviel Lebensmittel herein, daß wieder alle satt werden. Die landlosen Leute ziehen jetzt dahin, wo eine Wüste entstanden ist und jeder kann siedeln, wo er will und so viel anbauen, als er bewirtschaften kann. (Anmerkung des Verfassers). In Zusammenhang mit den Gesichten Irlmaiers darf darauf hingewiesen werden, daß zwei Sätze der bekannten Papstprophezeiung (pastor et nauta = Hirte und Seefahrer und die medietate lunae = von der Hälfte des Mondes) vielleicht einen Hinweis geben von der Flucht des Papstes über das Wasser und von einer kosmischen Katastrophe, die durch eine Atomexplosion ausgelöst wird.
Nach diesen Ereignissen kommt eine lange, glückliche Zeit. Wer es erlebt, darf sich glücklich preisen.


Conrad Adlmeier: „Blick in die Zukunft“, 1. Auflage von 1950

Ueber Nacht gehts los

Bekannt ist der Ausspruch Irlmeiers, daß die Zukunft für unser Vaterland keineswegs rosig herschaut. Als ich ihn fragte: „Wie gehts weiter mit uns?“ wurde er sehr ernst. „Nix Schöns kann i Dir net sagen“, meinte er, Nur ungern beschrieb er sein Gesicht, aber so plastisch, als rolle alles vor seine Augen ab. Hören wir:

Drei Heereszüge

„Zuerst wird der dritte Hochgestellte umgebracht (Ghandi und Graf Bernadotte fielen bereits Mordanschlägen zum Opfer). Dann gehts über Nacht los. Es geht in drei großen Linien westwärts. (Er zeichnete auf ein Blatt Papier drei Pfeile.) Der unterste Heerwurm kommt über den Wald daher (deckt sich mit der Prophezeiung des Mühlhiasl!), zieht sich dann aber nordwestlich der Donau, um in gleicher Richtung wie die zwei anderen Heeressäulen dem Rhein zuzustreben. Es geht sehr rasch.“ Das Hauptquartier beschrieb Irlmeier haargenau, nannte sogar den Namen und zeichnete den ungefähren Punkt auf. Er sagte: „Dort ist eine Kirche, in der der Altar nicht nach Osten, sondern nach Norden zeigt.“

Atombomben aufs Hauptquartier

Dann steigen so viel Tauben (Flieger) aus dem Sand (Afrika?) auf, daß ich sie nicht zählen kann. Die fliegen über uns weg, brauchst aber koa Angst haben, bei uns werfens nix runter. Aber dort, wo ’s Hauptquartier ist, schmeißens des schwarze Kastl runter, na is alles hin. Dann fliegens nach Norden. In der Mitte steht ein Fleck, da lebt gar nix mehr, koa Mensch, koa Viech, koa Gras. Sie fliegen ganz nauf, wo die dritte Heeresmasse reinkommen is, und schneiden alles ab. Dann werns alle umbracht, hoam kommt koaner mehr von de drei Heereszüge. Da seh ich aber oan daherfliegen von Osten, der schmeißt was in das große Wasser, na geschieht was Merkwürdiges. Da hebt sich das Wasser wie ein einziges Stück turmhoch und fällt wieder runter, dann werd alles überschwemmt. Es gibt ein Erdbeben und de groß Insel werd zur Hälfte untergehen. Die ganz Sach werd net lang dauern, i siech drei Strich – drei Tag, drei Wochen, drei Monat, i woaß net genau, aber lang dauerts net!“

Da kimmt keiner her

Als ich sagte, „O mei, Irlmeier, da is gfehlt, wenn de Rotjankerl kommen, die schneiden uns alle die Gurgel ab“, da meinte er beruhigend: „Da brauchst gar koa Angst haben, Dir passiert gar nix, überhaupts wir da herinnen, vom Watzmann bis zum Wendelstoa, uns gschieht nichts, weil uns d’ Mutter Gottes von Altötting schützt, da kimmt keiner her, das ist wahr, das darfst mir glauben, was ich Dir sag, das woaß i ganz gwiß. Aber wo anderscht, da schaugts schiach aus, das mag i Dir gar net erzählen.“


Nach der Katastrophe….und wird drei Könige krönen,

den ungarischen, den österreichischen und den bayerischen

Und dann fuhr er fort: „Die große Stadt mit dem hohen eisernen Turm steht im Feuer. Aber das haben die eigenen Leut anündt, net die, die vom Osten hermarschiert sind. Und die Stadt wird dem Erdboden gleichgemacht, das siech i ganz genau. Und in Italien gehts bös her. Da bringen’s viel Leut um und der Papst kommt ihnen aus, aber viel Geistliche wern umbracht, viele Kirchen stürzen ein.

Dann aber kommt der Papst wieder zurück und er wird noch drei Könige krönen, den ungarischen, den österreichischen und den bayrischen. Der is ganz alt und hat schneeweiße Haar, er hat d’ Lederhosen an und is unter de Leut wia seinesgleichen. Zuerst ist noch Hungersnot, aber dann kommen auf der Donau so viel Lebensmittel herauf, daß alle satt werden. Die überschüssigen Leute ziehen jetzt dorthin, wo die Wüste entstanden ist, und jeder kann siedeln, wo er will, und Land haben, soviel er anbauen kann. Da werden die Leut wenig und der Krämer steht vor der Tür und sagt: Kaufts mir was ab, sonst geh i drauf! Und d’ Würst hängen übers Teller naus, so viel gibts.

Drüben im Osten gehts wild her, da raufen die Leut und ’s Kreuz kommt wieder in Ehren.“

Geheimnisvoll sagte der Irlmeier: „Am Himmel kommt ein Zeichen, der Gekreuzigte mit den Wundmalen, und alle werden es sehen.“

Auch von einem Klimawechsel sprach er, daß es bei uns wärmer würde (vielleicht durch ein Hereinfluten der Golfstrom-Gewässer infolge Atomexplosion im Aermelkanal), sogar Wein werde bei uns gebaut und Südfrüchte. Nach der Katastrophe wird eine lange, glückliche Zeit kommen. Wers erlebt, dem gehts gut, der kann sich glücklich preisen.

[…]

„Es seids ja ganz erstklassige Schwarzhändler“! – „Laß den schlechten Kerl laufen!“ – 1950 ein fruchtbares Jahr „Die Münchner brauchen keine Angst zu haben“

[…]

Wie es im Jahre 1950 wird, und später

Irlmeier sagte über das Jahr 1950 folgendes voraus, was wir hier absichtlich niederschreiben, weil dann jeder selbst sehen kann, ob seine Voraussagungen eintreffen oder nicht.
Der Januar ist einmal so warm, daß die Mucken tanzen.
Der Februar bringt Kälte, so daß die Bräuer ihre Eiskeller füllen können.
Der März aber wird so, daß die Bauern Habern bauen. Das Jahr wird sehr fruchtbar werden. Im Herbst werden die Bauern den Butter auf den Markt bringen, aber das Geld wird noch rarer sein wie jetzt und sie müssen ihren Butter wieder heimtragen. Zu essen gibts genug, es kann sein, daß wir schon in eine Zeit hinein kommen, daß bei uns überhaupt kein richtiger Winter mehr kommt. Ich sehe in späterer Zeit Weinberge und Südfrüchte bei uns wachsen, ob ihr es glaubt oder nicht.
Einmal werden in den Städten Unruhen ausbrechen, dann wird gestohlen und geplündert. Die Städter ziehen aufs Land und wollen den Bauern das Vieh nehmen, dann muß sich der Bauer fest auf sein Sach setzen, sonst stehlen sie ihm das Hemd unterm A… weg. Aber die böse Zeit geht schnell vorbei. Und hernach kommt eine schöne Zeit.

Drei große Städte gehen unter

Neuerdings bestätigte Irlmeier für drei große Städte ein düsteres Schicksal. „Die eine Stadt geht im Wasser unter, die zweite große Stadt steht kirchturmtief im Meer, die dritte aber fällt zusammen.“ Er kennt auch die Namen, die aber aus triftigen Gründen hier nicht genannt werden dürfen. Der Hellseher schilderte auch soziale Unruhen in einem Land „über dem Wasser“, schwere Kämpfe im Westen, die zu einer Feuersbrunst in der Hauptstadt führen. (Paris?)

Die schwarzen Kastl

Im Verlauf eines Gespräches beschrieb Irlmeier die „schwarzen Kastl“ und deutete die Größe etwa mit 25×25 cm an. „Des san Teufelsbrocken“, meinte er. „Wenn sie explodieren, dann entsteht ein gelber und grüner Staub oder Rauch, was drunter kommt, ist dahin, obs Mensch, Tier oder Pflanze ist. Die Menschen werden ganz schwarz und das Fleisch fällt ihnen von den Knochen, so scharf ist das Gift.“

Drei feurige Zungen

„Von K. aus fliegen die Feuerzungen unermeßlich weit nach Nordwesten, nach Westen und nach Süden. Ich sehe sie wie Kometenschweife. Wir haben aber nichts zu fürchten. Nur einmal geht eine Zunge zu kurz und dann brennt eine kleine Stadt ab, die ist aber nördlich vom Saurüssel.“

Die Münchener brauchen auch keine Angst haben, unruhig wirds schon sein, aber es passiert nicht viel. Und schnell gehts vorüber.
Glauben tuns mir viele nicht, ich weiß es auch nicht, was der Herrgott tut, aber was ich sehe, das darf ich sagen, ohne daß ich ein Prophet sein will. Schließlich stehn wir alle in Gottes Hand. Aber wer ans Kreuz nicht glaubt, den wirds zermalmen.“


Conrad Adlmeier: „Blick in die Zukunft“, 2. Auflage von 1955[2]

Die kommende Zeit

Bekanntlich hat sich die Voraussage Irlmaiers über den Dritten Weltkrieg in bezug auf das Jahr 1950 nicht erfüllt. Eine Erklärung Irlmaiers besagt, daß er die Zahl, die er gesehen hat, selbst ausdeutete, daß aber auch durch die Fürbitte der Jungfrau Maria das Unheil abgewendet wurde. Als der Hellseher mehrmals eindringlich gefragt wurde, ob denn das Gesicht dieser zukünftigen Ereignisse verschwunden sei, teilte er mit, dies sei keineswegs der Fall. Im Gegenteil sehe er die Gesichte immer deutlicher herankommen. Aber das erste Zeichen sei eine Mordtat an einem „Hochgestellten“ südöstlich von uns.

Ueber Nacht geht es los

Wenn dieser dritte politische Mord (Gandhi und Graf Bernadotte die ersten zwei) geschehen ist, dann beginnt es. Ueber Nacht geht es an, dann kommen sie daher, ganz schwarz über den Wald herein. So schnell kommen sie, daß die Bauern am Wirtstisch beieinandersitzen, da schauen die fremden Soldaten schon bei den Türen und Fenstern herein. Weg kommt nicht leicht mehr einer, aber es geht alles so schnell vorüber, daß man es nicht glaubt.

Drei Stoßkeile

Die Zeit ist nahe. Drei Stoßkeile sehe ich heranfluten. Der untere Heerwurm kommt über den Wald daher, zieht sich dann aber nordwestlich der Donau hinauf. Die Linie ist etwa Prag, Bayerwald und Nordwesten. Das blaue Wasser (Donau) ist die südliche Grenze. Der zweite Stoßkeil geht von Ost nach West über Sachsen, der dritte von Nordosten nach Südwesten. Jetzt sehe ich die Erde wie eine Kugel vor mir, auf der die Linien der Flugzeuge hervortreten, die nunmehr wie Schwärme von weißen Tauben aus dem Sand auffliegen.

Der Todesgürtel

Der Russe rennt in seinen drei Keilen dahin, sie halten sich nirgends auf, Tag und Nacht rennen sie bis ans Ruhrgebiet, wo die vielen Oefen und Kamine stehen. Aber dann kommen die weißen Tauben und es regnet auf einmal ganz gelb vom Himmel herunter. Eine klare Nacht wird es sein, wenn sie zu werfen anfangen. Die Panzer rollen noch, aber die Fahrer sind schon tot. Dort, wo es hinfällt, lebt nichts mehr, kein Mensch, kein Vieh, kein Baum, kein Gras, das wird welk und schwarz. Die Häuser stehen noch. Was das ist, weiß ich nicht und kann ich nicht sagen. Es ist ein langer Strich. Wer darüber geht, stirbt. Von Prag gehts hinauf bis ans große Wasser an eine Bucht. In diesem Strich ist alles hin. Dort, wo es angeht, ist eine Stadt ein Steinhaufen. Den Namen der Stadt darf ich nicht sagen. Nach dem sehe ich, daß niemand mehr darüber kann. Die herent sind, können nicht mehr zurück, die Drentern (Drüberen) können nicht mehr herüber. Dann bricht bei den Herentern alles zusammen (bei den eingedrungenen Heeressäulen. D. V.). Zurück kommt keiner mehr.
Welche Jahreszeit es ist? Trüb, regnerisch und Schnee durcheinander. Vielleicht Tauwetter. Die Berge haben oben Schnee, aber herunten ist es aper (herbstliches Land?). Gelb schaut es her. Ich sehe vorher ein Erdbeben. Der Koreakrieg ist aus (diese Aussage stammt vom 7. Dezember 1952. D. V.)

Wie lang dauerts?

Das kann ich nicht genau sagen. Ich sehe eine Zahl vor mir, das ist ein Dreier. Ich weiß aber nicht, sind es drei Tage oder drei Wochen oder Monate, ich kann es nicht sagen. Unsere jungen Leute müssen noch einrücken, Freiwillige werden noch in die Kämpfe verwickelt, die andern müssen fort zur Besatzung und werden drei Sommer dort bleiben, bis sie wieder heimkommen. Dann ist Frieden und ich sehe die Weihnachtsbäume brennen. Aufs Hauptquartier schmeißens was runter, eine Kirche sehe ich auf einem Berg, der Altar schaut nach Norden, die Kirche sehe ich brennen. Aber über das blaue Wasser kommens nicht herüber. Da breitet die liebe Frau von Altötting den Mantel aus über den „Saurüssel“ (volkstümliche Bezeichnung Südost-Bayerns. D. V.). Da kommt keiner her. Aber die Städter gehen aufs Land zu den Bauern und holen das Vieh aus dem Stall bei denen, die keine Bauern sind und keine Händ zur Arbeit haben.

Der Verlauf der Katastrophe in anderen Ländern

Drei Städte sehe ich untergehen, die eine im Süden versinkt im Schlamm, die andere im Norden geht im Wasser unter, die dritte ist über dem Wasser. Die Stadt mit dem eisernen Turm geht im Feuer unter, aber nicht durch den Krieg. Die eigenen Leute zünden an, Revolution wird sein. Im Stiefelland geht es auch drunter und drüber, viele Geistliche werden grausam umgebracht, wenig werden übrigbleiben von denen, die nicht flüchten können. Ich sehe eine rote Masse und gelbe Gesichter sehe ich dazwischen und gegen Süden zu. Der Papst kommt ihnen aber aus und flüchtet im Pilgergewand übers Wasser oder ans Wasser. (Vergleiche die Weissagung des Malachias: Pastor et nauta = Hirte und Schiffer! D. V.) Dort nimmt er seinen Sitz auf kurze Zeit, kehrt aber wieder zurück, wenn die Ruhe wieder hergestellt ist.
Das Bergland wird von Norden und Süden ein wenig hineingezogen, im Osten des Landes aber ist Ruhe. Die Länder am Meer (Holland, Belgien, deutsche Küste, Dänemark) sind vom Wasser schwer gefährdet. Das Meer ist sehr unruhig, haushoch gehen die Wellen, schäumen tut es, als ob es unterirdisch kochte. Inseln verschwinden und das Klima ändert sich. Ein Teil der stolzen Insel versinkt, wenn das Ding ins Meer fällt, das der Flieger hineinschmeißt. Dann zieht sich das Wasser wie ein festes Stück und fällt wieder zurück. Was das ist, weiß ich nicht. Wann es kommt, weiß ich nicht. Der Krieg im Osten ist aus und der dritte Mord ist geschehen. Drei Neuner sehe ich, was das bedeutet, kann ich nicht sagen. Der dritte Neuner bringt den Frieden.
Während oder am Ende des Krieges sehe ich am Himmel das Zeichen, der Gekreuzigte mit den Wundmalen, und alle werden es sehen. Ich hab es schon dreimal gesehen, es kommt ganz gewiß. Im Osten aber bricht ein grausiges Morden an, die Leute raufen untereinander. Dann kommt das Kreuz wieder zu Ehren.

Nach der Katastrophe

Wenn alles vorbei ist, da ist ein Teil der Bewohner dahin und die Leute sind wieder gottesfürchtig. Frieden wird es dann sein und eine gute Zeit. Eine Krone seh ich blitzen, ein Königreich, ein Kaiserreich wird entstehen. Einen alten Mann, an „hageren Greis“ seh ich, der wird unser König sein. Der Papst, der sich kurze Zeit übers Wasser flüchten mußte, während die hohen Geistlichen scharenweise „schiach“ umgebracht wurden, kehrt nach kurzer Zeit wieder zurück. Blumen blühen auf den Wiesen, da kommt er zurück. Wenn es herbsteln tut, sammeln sich die Leut in Frieden. Aber mehr Menschen sind tot als in den ersten zwei Weltkriegen zusammen. Zuerst ist noch eine Hungersnot, aber dann kommen so viel Lebensmittel herein, daß alle satt werden. Die landlosen Leut ziehen jetzt dahin, wo die Wüste entstanden ist, und jeder kann siedeln, wo er mag, und Land haben, soviel er anbauen kann. D’ Leut sind wenig und der Kramer steht vor der Tür und sagt: „Kaufts mir was ab, sonst geh i drauf.“ Bei uns wird wieder Wein baut und Südfrüchte wachen, es ist viel wärmer als jetzt. Nach der großen Katastrophe wird eine lange, glückliche Zeit kommen. Wer’s erlebt, dem gehts gut, der kann sich glücklich preisen.


 



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