Conrad Adlmeier, Blick in die Zukunft, 1. Auflage 1950:

Alois Irlmaier

Quelle: Conrad Adlmeier, Blick in die Zukunft, 1. Auflage 1950:

„Zuerst wird der dritte Hochgestellte umgebracht, dann geht’s über Nacht los. Es geht in drei großen Linien westwärts. Der untere Heerwurm kommt über den Wald daher, zieht sich dann aber nordwestlich der Donau, um in gleicher Richtung wie die zwei anderen Heeressäulen dem Rhein zuzustreben. Es geht sehr rasch.“
Das Hauptquartier beschrieb Irlmaier haargenau, nannte sogar den Namen und zeichnete den ungefähren Punkt auf. Er sagte: „Dort ist eine Kirche, in der der Altar nicht nach Osten, sondern nach Norden zeigt.“

„Dann steigen so viel Tauben aus dem Sand auf, daß ich sie nicht zählen kann. Die fliegen über uns weg, brauchst aber keine Angst haben, bei uns werfen sie nichts runter. Aber dort, wo das Hauptquartier ist, schmeißen sie das schwarze Kastl runter, na ist alles hin. Dann fliegen sie nach Norden. In der Mitte steht ein Fleck, da lebt gar nichts mehr, kein Mensch, kein Vieh, kein Gras. Sie fliegen ganz hinauf, wo die dritte Heeresmasse reingekommen ist, und schneiden alles ab. Dann werden sie alle umgebracht, heim kommt keiner mehr von den drei Heerzügen. Da sehe ich aber einen daherfliegen von Osten, der schmeißt was in das große Wasser, na geschieht was Merkwürdiges. Da hebt sich das Wasser wie ein einziges Stück türmhoch und fällt wieder herunter, dann wird alles überschwemmt. Es gibt ein Erdbeben und die große Insel wird zur Hälfte untergehen. Die ganze Sache wird nicht lange dauern. Ich sehe drei Striche – drei Tage, drei Wochen, drei Monate, ich weiß nicht genau, aber lang dauert es nicht!“

Als ich sagte: „O mei, Irlmaier, da ist gefehlt, wenn die Rotjankerl kommen, die schneiden uns alle die Gurgel ab.“, da meinte er beruhigend: „Da brauchst gar keine Angst haben, Dir passiert gar nichts, überhaupt wir da herinnen, vom Watzmann bis zum Wendelstein, uns geschieht nichts, weil uns die Mutter Gottes von Altötting schützt, da kommt keiner her, daß ist wahr, das darfst mir glauben, was ich dir sage, das weiß ich ganz gewiß. Aber woanders, da schaut es schiach aus, das mag ich dir gar nicht erzählen.“

Und dann fuhr er fort: „Die große Stadt mit dem hohen eisernen Turm (Paris) steht im Feuer. Aber das haben die eigenen Leute angezündet, nicht die, die vom Osten hermarschiert sind. Und die Stadt wird dem Erdboden gleichgemacht, das sehe ich ganz genau. Auch in Italien geht es böse her. Da bringen sie viele Leute um und der Papst kommt ihnen aus, aber viele Geistliche werden umgebracht, viele Kirchen stürzen ein.
Dann aber kommt der Papst wieder zurück und er wird noch drei Könige krönen, den ungarischen, den österreichischen und den bayrischen. Der ist ganz alt und hat schneeweiße Haare, er hat die Lederhose an und ist unter den Leuten wie seinesgleichen. Zuerst ist noch Hungersnot, aber dann kommen die Donau so viele Lebensmittel herauf, daß alle satt werden. Die überschüssigen Leute ziehen jetzt dorthin, wo die Wüste entstanden ist, und jeder kann siedeln, wo er will, und Land haben, soviel er anbauen kann. Da werden die Leute wenig und der Krämer steht vor der Tür und sagt: ‚Kauft mir was ab, sonst gehe ich drauf!’ Und die Würste hängen über den Teller hinaus, so viele gibt es.

Drüben im Osten geht es wild her, da raufen die Leute und das Kreuz kommt wieder zu Ehren.“

Geheimnisvoll sagte der Irlmaier: „Am Himmel kommt ein Zeichen, der Gekreuzigte mit den Wundmalen, und alle werden es sehen.“

Auch von einem Klimawandel sprach er, daß es bei uns wärmer würde, sogar Wein werde bei uns angebaut und Südfrüchte. „Nach der Katastrophe wird eine lange, glückliche Zeit kommen. Wer es erlebt, dem geht es gut, der kann sich glücklich preisen.“

Irlmaier sagte über das Jahr 1950 folgendes voraus, was wir hier absichtlich niederschreiben, weil dann jeder selbst sehen kann, ob seine Voraussagungen eintreffen oder nicht.
„Der Januar ist einmal so warm, daß die Mücken tanzen. Der Februar bringt Kälte, so daß die Brauer ihre Eiskeller füllen können. Der März aber wird so, daß die Bauern Habern bauen. Das Jahr wird sehr fruchtbar werden. Im Herbst werden die Bauern den Butter auf den Markt bringen, aber das Geld wird noch rarer sein als jetzt und sie müssen ihren Butter wieder heimtragen. Zu essen gibt es genug, es kann sein, daß wir schon in eine Zeit hineinkommen, daß bei uns überhaupt kein richtiger Winter mehr kommt. Ich sehe in späterer Zeit Weinberge und Südfrüchte bei uns wachsen, ob ihr es glaubt oder nicht.
Einmal werden in den Städten Unruhen ausbrechen, dann wird gestohlen und geplündert. Die Städter ziehen auf das Land und wollen den Bauern das Vieh nehmen, dann muß sich der Bauer fest auf seine Sachen setzen, sonst stehlen sie ihm das Hemd unter dem Arsch weg. Aber die böse Zeit geht schnell vorbei und hernach kommt eine schöne Zeit.“

Neuerdings bestätigte Irlmaier für drei große Städte ein düsteres Schicksal. „Die eine Stadt geht im Wasser unter, die zweite große Stadt steht kirchturmtief im Meer, die dritte aber fällt zusammen.“ Er kennt auch die Namen, die aber aus triftigen Gründen hier nicht genannt werden dürfen. Der Hellseher schilderte auch soziale Unruhen in einem Land „über dem Wasser“, schwere Kämpfe im Westen, die zu einer Feuersbrunst in der Hauptstadt führen.

Im Verlauf eines Gespräches beschrieb Irlmaier die „schwarzen Kastl“ und deutete die Größe etwa mit 25×25 cm an. „Das sind Teufelsbrocken“ meinte er. „Wenn sie explodieren, dann entsteht ein gelber und grüner Staub oder Rauch, was drunter kommt, ist dahin, ob es Mensch, Tier oder Pflanze ist. Die Mensche werden ganz schwarz und das Fleisch fällt ihnen von den Knochen, so scharf ist das Gift.“

„Von K. aus fliegen die Feuerzungen (Raketen) unermeßlich weit nach Nordwesten, nach Westen und nach Süden. Ich sehe sie wie Kometenschweife. Wir haben aber nichts zu fürchten. Nur einmal geht eine Zunge zu kurz und dann brennt eine kleine Stadt ab, die ist aber nördlich vom Saurüssel.“

„Die Münchner brauchen auch keine Angst haben, unruhig wird es schon sein, aber es passiert nicht viel. Und schnell geht es vorüber.
Glauben tun es mir viele nicht, ich weiß es auch nicht, was der Herrgott tut, aber was ich sehe, das darf ich sagen, ohne daß ich ein Prophet sein will. Schließlich stehen wir alle in Gottes Hand. Aber wer an das Kreuz nicht glaubt, den wird es zermalmen.“

Quelle: Conrad Adlmeier, Blick in die Zukunft, 2. Auflage 1955:

Bekanntlich hat sich die Voraussage Irlmaiers über den Dritten Weltkrieg in bezug auf das Jahr 1950 nicht erfüllt. Eine Erklärung Irlmaiers besagt, daß er die Zahl, die er gesehen hat, selbst ausdeutete, daß aber auch durch die Fürbitte der Jungfrau Maria das Unheil abgewendet wurde. Als der Hellseher mehrmals eindringlich gefragt wurde, ob denn das Gesicht dieser zukünftigen Ereignisse verschwunden sei, teilte er mit, dies sei keineswegs der Fall. Im Gegenteil sehe er die Gesichte immer deutlicher herankommen. Aber das erste Zeichen sei eine Mordtat an einem Hochgestellten  südöstlich von uns.
„Wenn dieser dritte politische Mord geschehen ist, dann beginnt es. Über Nacht geht es an, dann kommen sie daher, ganz schwarz über den Wald herein. So schnell kommen sie, daß die Bauern um Wirtstisch beieinandersitzen, da schauen die fremden Soldaten schon bei den Türen und Fenstern herein. Weg kommt nicht leicht mehr einer, aber es geht alles so schnell vorüber, daß man es nicht glaubt.
Die Zeit ist nahe. Drei Stoßkeile sehe ich heranfluten. Der untere Heerwurm kommt über den Wald daher, zieht sich dann aber nordwestlich der Donau hinauf. Die Linie ist etwa Prag, Bayerwald und Nordwesten. Das blaue Wasser (Donau) ist die südliche Grenze. Der zweite Stoßkeil geht von Ost nach West über Sachsen, der dritte von Nordosten nach Südwesten. Jetzt sehe ich die Erde wie eine Kugel vor mir, auf der die Linien der Flugzeuge hervortreten, die nunmehr wie Schwärme von weißen Tauben aus dem Sand auffliegen.“

Aussage vom 7. Dezember 1952:
„Der Russe rennt in seinen drei Keilen dahin, sie halten sich nirgends auf, Tag und Nacht rennen sie bis ans Ruhrgebiet, wo die vielen Öfen und Kamine stehen. Aber dann kommen die weißen Tauben und es regnet auf einmal ganz gelb vom Himmel herunter (Einsatz von Chemischen Waffen,könnte aber auch eine Neutronenwaffe sein)). Eine klare Nacht wird es
sein, wenn sie zu werfen anfangen. Die Panzer rollen noch, aber die Fahrer sind schon tot. Dort.
wo es hinfällt, lebt nichts mehr, kein Mensch, kein Vieh, kein Baum, kein Gras, das wird welk und schwarz. Die Häuser stehen noch. Was das ist, weiß ich nicht und kann ich nicht sagen. Es ist ein langer Strich. Wer darüber geht, stirbt. Von Prag geht’s hinauf bis ans große Wasser an eine Bucht. In diesem Strich ist alles hin. Dort, wo es angeht, ist eine Stadt ein Steinhaufen. Den Namen der Stadt darf ich nicht sagen. Nach dem sehe ich, daß niemand mehr darüber kann. Die herüben sind, können nicht mehr zurück, die Drüberen können nicht mehr herüber. Dann bricht bei den Herüberen alles zusammen. Zurück kommt keiner mehr.
Welche Jahreszeit es ist? Trüb, regnerisch und Schnee durcheinander. Vielleicht Tauwetter. Die Berge haben oben Schnee, aber herunten ist es aper. Gelb schaut es her. Ich sehe vorher ein Erdbeben. Der Koreakrieg ist aus.“

Wie lang es dauert:
„Das kann ich nicht genau sagen. Ich sehe eine Zahl vor mir, das ist ein Dreier. Ich weiß aber nicht, sind es drei Tage oder drei Wochen oder Monate, ich kann es nicht sagen. Unsere jungen Leute müssen noch einrücken, Freiwillige werden noch in die Kämpfe verwickelt, die andern müssen fort zur Besatzung und werden drei Sommer dort bleiben, bis sie wieder heimkommen. Dann ist Frieden und ich sehe die Weihnachtsbäume brennen. Aufs Hauptquartier schmeißen sie was runter, eine Kirche sehe ich auf einem Berg, der Altar schaut nach Norden, die Kirche sehe ich brennen. Aber über das blaue Wasser kommen sie nicht herüber. Da breitet die liebe Frau von Altötting den Mantel aus über den „Saurüssel“ Da kommt keiner her. Aber die Städter gehen aufs Land zu den Bauern und holen das Vieh aus dem Stall bei denen, die keine Bauern sind und keine Hände zur Arbeit haben.“

„Drei Städte sehe ich untergehen, die eine im Süden versinkt im Schlamm, die andere im Norden geht im Wasser unter, die dritte ist über dem Wasser. Die Stadt mit dem eisernen Turm geht im Feuer unter, aber nicht durch den Krieg. Die eigenen Leute zünden an, Revolution wird sein. Im Stiefelland geht es auch drunter und drüber, viele Geistliche werden grausam umgebracht, wenig werden übrigbleiben von denen, die nicht flüchten können. Ich sehe eine rote Masse und gelbe Gesichter sehe ich dazwischen und gegen Süden zu. Der Papst kommt ihnen aber aus und flüchtet im Pilgergewand übers Wasser oder ans Wasser. Dort nimmt er seinen Sitz auf kurze Zeit, kehrt aber wieder zurück, wenn die Ruhe wieder hergestellt ist. Das Bergland wird von Norden und Süden ein wenig hineingezogen, im Osten des Landes aber ist Ruhe. Die Länder am Meer (Holland, Belgien, deutsche Küste, Dänemark) sind vom Wasser schwer gefährdet. Das Meer ist sehr unruhig, Haushoch gehen die Wellen, schäumen tut es, als ob es unterirdisch kochte. Inseln verschwinden und das Klima ändert sich Ein Teil der stolzen Insel versinkt, wenn das Ding ins Meer fällt, das der Flieger hineinschmeißt. Dann zieht sich das Wasser wie ein festes Stück und fällt wieder zurück. Was das ist, weiß ich nicht. Wann es kommt, weiß ich nicht. Der Krieg im Osten ist aus und der dritte Mord ist geschehen. Drei Neuner sehe ich, was das bedeutet, kann ich nicht sagen. Der dritte Neuner bringt den Frieden. Während oder am Ende des Krieges sehe ich am Himmel das Zeichen, der Gekreuzigte mit den Wundmalen, und alle werden es sehen. Ich hab es schon dreimal gesehen, es kommt ganz gewiß. Im Osten aber bricht ein grausiges Morden an, die Leute raufen untereinander. Dann kommt das Kreuz wieder zu Ehren.“

„Wenn alles vorbei ist, da ist ein Teil der Bewohner dahin und die Leute sind wieder gottesfürchtig. Frieden wird es dann sein und eine gute Zeit. Eine Krone sehe ich blitzen, ein Königreich, ein Kaiserreich wird entstehen. Einen alten Mann, an ‚hageren Greis’ sehe ich, der wird unser König sein. Der Papst, der sich kurze Zeit übers Wasser flüchten mußte, während die hohen Geistlichen scharenweise ‚schiach’ umgebracht wurden, kehrt nach kurzer Zeit wieder zurück. Blumen blühen auf den Wiesen, da kommt er zurück. Wenn es herbsteln tut, sammeln sich die Leute in Frieden. Aber mehr Menschen sind tot als in den ersten zwei Weltkriegen zusammen. Zuerst ist noch eine Hungersnot, aber dann kommen so viele Lebensmittel herein, daß alle satt werden. Die landlosen Leute ziehen jetzt dahin, wo die Wüste entstanden ist, und jeder kann siedeln, wo er mag, und Land haben, soviel er anbauen kann. Die Leute sind wenig und der Kramer steht vor der Tür und sagt: ‚Kauft mir was ab, sonst geh ich drauf.’ Bei uns wird wieder Wein baut und Südfrüchte wachen, es ist viel wärmer als jetzt. Nach der großen Katastrophe wird eine lange, glückliche Zeit kommen. Wer es erlebt, dem geht es gut, der kann sich glücklich preisen.“

Quelle: Kurier vom 12. 10. 1945:

„So groß die Not jetzt ist, so groß in 20 Jahren der Überfluß. Schmalz und Butter wird verderben, das Brot verworfen wie die Würste. Die Krämer stehen unter der Tür und rufen, kauft doch was ab.
Die Flüsse wird man aus ihren Betten nehmen, weil man ihre Kraft eine Zeitlang wird brauchen.
Man wird immer hochmütiger werden und dem Herrgott alle Ehre nehmen wollen. So wird man falsche Sterne unter den echten schieben. Die jungen Menschen werden fest ihre Herzen halten müssen, daß man sie ihnen nicht raubt um Geld.
Die Großen der Welt werden schnell wechseln. Ein heiliger Papst wird kurz über die Erde gehen. Man wird alle Ordnung durchbrechen wollen.
Durch Deutschland wird ein eiserner Zaun gehen, mitten durch, wer ankommt stirbt.
Alles wird im Westen ungehorsam gegen Gott, die Bischöfe streiten untereinander und mit dem Papst. Der Klerus wird vielfach vor die Hunde gehen. Im Osten wird viel Märtyrerblut fließen und im Keller viel, viel gebetet, mancher kniet im Keller und betet, denn man für einen Glaubensfeind hält.
Prag wird viel mitzumachen haben, wie die Ungarn. Prag wird aber ganz verschwinden in Rauch und Flammen aufgehen.
Straßen werden gebaut und jeder Lehrling hat sein Auto. Das Benzin, halt das Öl wird aus der Erde gesaugt, so wird sie innen trocken und rissig. Ich sehe viele Erdbeben.
Der Teufel wird ganze Regierungen gründen.
Betet, haltet die Gebote, Gott ist nahe. An einem Tag wie jeder andere höre ich seinen Schritt…
Amerika wird ihre eigenen Präsidenten ermorden. Die Schwarzen werden die Macht bekommen, die solange im Staub waren. Sittenlosigkeit, Verbrechen wird drüben als Originalität bezeichnet werden.
Ich sehe die Wolkenhäuser in sich zusammenstürzen. Amerika wird im Osten dauernd Kriege führen und nie mehr siegen. Gott hat sich abgewandt.
Rußlands Menschen, beten immer um Änderung, Beelzebub zieht nach China. Man wird alle Planeten besuchen um zu sagen, Gott wohnt nicht dort. Doch die Planeten spucken sie aus. Denn es sieht dort aus, wie auf der Welt, bevor Gott sie schuf.
Die Rotjacken kommen über Böhmen, nach Europa. In Westdeutschland. treffen drei Heereszüge aufeinander. Sie kommen in Abständen aus dem Osten. Dort steht dann Mann an Mann.
Zuerst wird die Stadt mit dem eisernen Turm sich selbst anzünden und Revolte mit der Jugend machen. der Stunk geht um die Welt. Bei Aachen ist die größte Schlacht der Weltgeschichte. Der Boden in Westdeutschland wird durch eine Kraft 10 Meter tief verbrannt. Aus dem Sande der Wüste Afrikas steigen die großen Vögel auf mit Todeseiern ohne Männer.
Ein Räuberfürst im Süden wird gegen Rußland antreten und großen Schaden machen.
Die Mutter Gottes wird viel kommen und warnen. Seuchen werden sein, die niemand kennt und helfen kann.
In Asien, in Indien und Lateinamerika wird eine Hungersnot ohne Grenzen sein, die Menschen werden ausgerottet durch eine fremde Kraft.
Viele gute Führer werden ermordet bis zum Krieg, denn nur Gott gewinnt.
England wird für alles bestraft. Ich sehe ein großes schwarzes Kastl, da sitzt niemand drinnen, dann Feuer, dann Rauch und es war England.
Die Hungersnot wird schrecklich, aber nicht lang. Schauet, daß eure Fenster und Türen gut schließen, denn man kann seinen besten Freund nicht einlassen sonst geht der giftige Rauch und Atem herein. Die Toten werden haufenweise davon auf den Straßen liegen. Die Bauernhäuser leer sein und das Vieh brüllen, da es niemand tränkt. In einer eisigkalten Nacht wird Donner ertönen, dann schließt Tür und Fenster, es bleibt 3 Tage finster wie in der tiefsten Nacht, die Kräfte des Himmels werden erschüttert sein. Habe ein geweihtes Licht zur Hand. Alte und Todkranke werden ihre Gesundheit erlangen wenn sie Gott entsprachen, die anderen sterben. Jetzt ist alles von den Bomben hin, dann gegen das Ende zu, werden die neuen Häuser wie die Pilze aus der Erde schießen, aber alle werden sie leer, von jungen Teufeln die sie Kinder nennen wird es wimmeln. Gehet gerade den Weg, wenn Amerika…“ Dann zensiert.

Anmerkung: Der Artikel wurde im Oktober 1945 verfaßt und die Besatzungsmacht Amerika wollte nichts Negatives, was die zensierte Textstelle am Schluß wohl enthielt, verbreitet wissen. Eine womöglich wichtige Information wurde hier entfernt.

Quelle: Altbayrische Heimatpost vom 20. 11. 1949:

„Es kommt noch viel Schweres über unser Land, aber nicht bloß das, über unsere ganze Welt. Ein dritter großer Krieg ist ziemlich sicher, aber ich weiß nicht, wann er kommt; aber das eine ist ganz gewiß, daß er nicht lange dauert. – Ich sehe einen Dreier… es können bloß drei Tage sein, es können auch drei Wochen sein, es können auch drei Monate sein. Aber länger dauert er gewiß nicht. Und das ist das Gute, daß er so geschwind vorbeigeht.“

„Das eine weiß ich ziemlich gewiß, wenn der Krieg kommt, nachher beißt es oben im Norden am meisten aus. Ich sehe ein großes Wasser, das kommt vom Meer her, das ist höher wie eine Haus, das überschwemmt die Ufer, und wen es erwischt, der kommt nicht mehr lebend davon. Es geht ganz geschwind, es dauert nicht lang. Und ich sehe weiter viele große Vögel; die einen kommen vom Süden. Sie fliegen über uns weg. Und da, wo sie was fallen lassen, da wird es schlimm. Es sind bloß so kleine ‚Kästchen.’ – aber sie sind recht gefährlich. Es scheint mir, daß da nicht mehr viel lebt, wo so ein Kästchen niederfällt. Aber da bei uns im Saurüssel, da passiert nichts. Wir haben Glück.“

„Drüben im Osten gibt es noch einen großen Umschwung. Das geht noch nicht so schnell, und es werden allerhand Kämpfe vorausgehen, aber es kommt. Wer einmal das Kreuz nicht mehr achtet, der hat verspielt. Und der Stalin will mit dem Kreuz nichts zu tun haben. Genauso ist es ja bei uns in Deutschland gewesen, wie die ‚Oberen’ von unserem Herrgott gelassen haben, da ist Unglück auch schon geschehen. Wenn aber einmal das Kreuz wieder regiert, und es wird überall so regieren, dann wird alles wieder besser. Auch unser Vaterland sieht dann wieder bessere Zeiten. Aber zuerst muß das Schlimme überstanden sein, da ist nichts zu machen. Es wird noch eine große Hungersnot kommen, und die Leute werden betteln, auch solche, denen es heute recht gut geht. Über den Böhmerwald werden viele Leute kommen, die um Hilfe bitten.“

Zum Schluß erzählte uns der Mann aus Freilassing noch, daß „in der glücklichen Zeit“ in Bayern, namentlich im südlichen Teil „eine Temperatur herrschen werde, die so ist, wie in Italien. Wir werden Wein ernten können und sogar Feigen auch im Oberland, und die fleißigen Bauern werden es auf zwei Ernten bringen. Die Leute werden sich alle gut verstehen und man wird kaum mehr ein böses Wort hören.“

Auf die Frage, wann denn das „große Aufwaschen“ käme:
„Wenn die Blätter sich färben. Es kann im Herbst sein, es kann im Frühling sein. Ich sehe aber Weiß auf den Bäumen, aber das können Blüten sein und es kann der Schnee sein. Im Sommer ist es gewiß nicht. Aber ich sage euch noch mal, daß es nicht lange dauert. Und wer es übersteht, der ist fein heraus; denn es kommt hintennach eine glückliche, lange Zeit.“

Quelle: Kleine Illustrierte von 1950:

„Die früheren Zeiten kommen nicht mehr. Für unser Vaterland sieht es in den nächsten Jahren nicht besonders gut aus. Es wird ein Krieg kommen, der ganz Europa erfaßt, aber nicht sehr lange dauert. In verschiedenen Teilen Deutschland und Österreichs erfolgen keine Zerstörungen, während andere Länder, wie zum Beispiel Italien und Frankreich arg verwüstet werden.“
Nach dem Kriegsbeginn befragt, antwortet er:
„Wenn noch ein dritter politischer Mord erfolgt, dann dauert es nicht mehr lange. Nach dem Krieg beginnt wieder eine schöne und ruhige Zeit. Die Menschen werden alles in Hülle und Fülle bekommen, werden aber auch wieder mehr zu Gott beten, wie früher.“

Quelle: Herzdame vom 11. 3. 1950:

Sehr verblüffend – wenn auch in gänzlich anderen Formulierungen – ist die Parallele mit den Prophezeiungen des Mühlhiasls. Übereinstimmend mit ihm der urplötzlich hervortretende große Schrecken, in dem
„alle Menschen Freiwild sein werden.“
Aber der
„große Schrecken“
wird nicht lange anhalten. Und dann der wirklich große Friede, der die schwergeprüfte, aber nun gottesfürchtige Herde wieder unter einem guten Hirten vereint. Zuvor aber sollten sicht gewaltige und schreckliche apokalyptische Dinge ereignen.
„Nach dem dritten Mord wird es geschehen, so schnell…“
Irlmeier spricht davon, daß blitzartig drei große Heeressäulen, deren Panzer man weithin mahlen und donnern hört, vom Osten bis zum Rhein vorstoßen, ohne überhaupt Widerstand zu finden. Aber:
„Da fliegen die weißen Vögel auf, vom heißen Sand; so viele, daß du sie nicht kannst zählen…“
Am Rhein aber soll dieser riesige Vormarsch gestoppt, der Angriff endgültig abgeschlagen, die drei großen Heeressäulen ganz vernichtet werden. Wie lange dauert das?
„Ich sehe drei Striche. Drei Tage, drei Wochen? Denn länger dauert es nicht…“

Dann werden Dinge angedeutet, die uns an den bakteriologischen Krieg, an das „große Abräumen“ des Mühlhiasls denken lassen:
„Lauter Feuer ist am Boden…“
Ein Feuer? Ob das auch wirkliche Flammen sind, weiß der Hellseher nicht eindeutig zu sagen. Er „sieht“ nur Feuer, aber er meint, daß das doch etwas anderes ist: ein verheerendes Mittel, das kein menschliches und tierisches, ja selbst kein pflanzliches Leben dort leben läßt, wo diese „Feuer“ hingefallen und aufgegangen ist. Und weiter:
„Ich sehe eine Stadt mit vielen Häusern und mit einem großen eisernen Turm. Das wird Paris wohl sein. Das brennt und wird dann nicht mehr sein…“
Auf die Frage, wie das möglich sein könne, da ja am Rhein der Ansturm völlig zusammenbreche, hören wir etwas von einer
„inneren Sache“
und können uns also zusammenreimen, daß hier die „fünfte Kolonne“ eine Revolution anzettelt, die einen grausamen und vernichtenden Bürgerkrieg zur Folge hat.
Ähnliche weissagt unser Mann auch vom Süden: von Italien. In diesem Zusammenhang deutet er auch an, daß der Vatikan in Übersee Zuflucht finden wird.
Dunkel ist dann die Schilderung einer Katastrophe, der angeblich England ausgesetzt sei. Da ist von „Wasserfluten“ die Rede, und wer will kann hier auf Naturereignisse tippen, die durch das entfesselte Atom ausgelöst werden. Der Irlmeier kündet von diesen Dingen prophetischen Auges und mit dem erhabenen Ton des Rhapsoden.

Auf die Frage: „Wann wird das geschehen?“, antwortet der Seher:
„Nach dem dritten Mord!“
„Und wo geschieht das?“
Wir vernehmen etwas, das uns eine balkanische Stadt vermuten läßt.

Quelle: Landshuter Zeitung vom 12. 4. 1950:

„Es wird gar struppig kommen. Vom Untersberg bis zum Wedelstein passiert gar nichts. Da, wo die Muttergottes von Altötting ihren Mantel breitet, wird keinem ein Haar gekrümmt. Ich sehe zwei große Rudel Flieger kommen, eines von Westen, das andere von Südwesten. Von Osten her da wimmelt es grad von lauter Raupen schier eine drückt die andere, so viele sind es. Die Leute in den Raupen drinnen sind alle tot, und doch, die Raupen fahren noch alle weiter, ganz allein, bis sie dann auf einmal bleiben halt stehen. Die Flieger werfen Dinger runter, die sind zwar gar nicht groß, doch hin ist alles, wohin die fallen. Kein Gewürm am Boden wird mehr leben, kein Gräschen wird mehr sein. Ich sehe die Menschen liegen, wie ihnen das Fleisch von den Knochen fällt. Ein Jahr kann niemand hin mehr dort, würden alle sterben. Von der Donau bis zur Nord- und Ostsee ist es ein Grausen. Viele Menschen sterben noch, nicht an Cholera, nein, nein. Wir nennen es halt den schwarzen Tod. Zwei große Rudel Menschen kommen noch über die Donau und retten sich bei uns, aber das dritte Rudel Menschen kommt nicht mehr rüber, ein Ring legt sich um sie. Von denen bleibt ja keiner mehr am Leben…
…Bei uns südlich der Donau leben dann so viele Menschen, daß es für keine Mehr reicht. Der Hunger treibt die Stadtleute hinaus auf das Land, die holen sich dort, was sie brauchen… gestohlen und geplündert wird gerade genug. Der Krieg, der dauert gar nicht lang, ich sehe ganz deutlich einen Dreier stehen. Ich weiß nicht, sind es drei Tage oder sind es drei Wochen. Ich kann es genau nicht sagen. Du kannst schon in Landshut bleiben, doch rate ich dir gar gut: mach drei Tage kein Fenster und keine Türe auf, dann überlebst du die schwere Zeit…
…Ein großer Mann wird plötzlich sterben und dann hört auf der Krieg… Ich sehe einen Haufen Soldaten ziehen vom Chiemgau her da rein nach Salzburg. Die Menschen sind ganz gelb, man glaubt, es sind Chinesen und doch sind es keine. Die bringen niemanden mehr um, nur stehlen, ja, stehlen tun sie schon, was sie halt brauchen für ihr Leben…
…Ein Staat im Westen (Frankreich) kriegt die größte Revolution von allen Zeiten, zwei Drittel aller Menschen, die sind tot. Ich sehe eine Stadt dort mit einem eisernen Turm, die Stadt geht drauf, nicht aber durch den Krieg, nein, durch die eigenen Leute. Der Papst verläßt seine Stadt und geht nach Westen, dort wo eine große Kirche steht am großen Wasser und wenn er wieder zurück kommt sind von seinen Leuten nur sechs noch da, denn auch dort geht es drunter und drüber. Nach dem großen Krieg kommt das Massensterben und Hungersnot und dann kommen auch noch die Fluten. Ich sehe eine große Insel um England herum auch unter gehen. Ich kann nicht sagen, wie sie heißt, die Insel, aber sehen tue ich das gut.“

„Aber nachher kommt eine gute Zeit, ein anderes Klima kriegen wir auch. Keinen Winter wird es mehr geben bei uns und wachsen tut gerade genug. Viele Leute ziehen jetzt dann rüber über die Donau, dort oben da ist jetzt Platz, gerade genug, sie bauen sich Häuser wieder auf und Land haben sie gerade genug.“

„Bayern, Österreich und Ungarn werden eine Donaumonarchie, ich sehe den Monarchen stehen, dort hinten in der Ecke. Es ist ein alter, grauer und hagerer Mann, er wird vom Papst gekrönt, denn der kommt wieder zurück.
Ich sehe von unten her auf der Donau Dampfer ziehen, ganz schwarze Wolken steigen vom Kamin zum Himmel hinauf, die bringen Sachen gerade genug. Und die Bauern tragen volle Kraxen; die bringen Sachen in die Stadt, weil sie so viel haben und bringen es gar nicht los… Ich sehe die Bilder ganz deutlich vor mir, die bösen Zeiten werden bald kommen.“

„Ich kann nicht sagen genau die Zeit, auf einmal ist es halt da.“

[…] Als Stockhammer auf Ersuchen des Barons N. N., eines Mitarbeiters jenes Strahlenforschers, dem Seher das Bild der Burg Trausnitz vorlegte, nahm Alisi das Bild mit großem Interesse in seine Hand und bestätigte in seinem Schauen, daß die Burg die schwere Zeit gut überstehe.

Quelle: Liebfrauenkalender von 1951:

Schließlich noch seine Ansichten bezüglich eines neuen Krieges, der nach ihm bestimmt kommt und in drei Heeressäulen sich durch Deutschland zieht. Es wird viel zerstört und nur der Marienwinkel zwischen Birkenstein – Altötting und Maria Plain soll verschont bleiben.

Quelle: Sonderdruck aus der Sonntagspost Kufstein aus den frühen 50ern:

Irlmeier „sieht“, wie der nächste Krieg anfängt: wenn der „Hochgestellte“ ermordet sind. Die „Eingeweihten“ warten daher, nachdem zwei „hochgestellte“ internationale Persönlichkeiten (Gandhi und Graf Bernadotte) bereits ermordet wurden, auf den dritten politischen Mord. Auch wenn nach Irlmeier vorher drei Städte untergehen: die erste Stadt soll überflutet werden, die zweite versinkt, die dritte wird zusammenstürzen. Dann wird am Himmel „das Zeichen des Gekreuzigten mit den Wundmalen“ sichtbar, worauf der Krieg in der Nacht ausbrechen wird.

Irlmeier „sieht“ schon jetzt viele Panzer in den Wäldern versteckt und viele Tausende von Flugzeugen auf verborgenen Flugplätzen in einer Wüste. Wenn der Krieg beginnt, stoßen drei Armeen von Osten nach dem Westen sehr schnell vor. Die Marschroute der südlichsten Armee, nordwestlich der Donau – berichtet er -, strebt wie die zwei nördlichen Armeen dem Rhein zu. Demnach würden sie von Osten über Straubing nach Bayern kommen.

Irlmeier will drei „Feuerzungen“ gesehen haben, die von Kärnten (?) aus wie Kometen mit feurigem Schweif nach Westen, Nordwesten und Süden fliegen. Die Münchener brauchen sich aber nicht zu fürchten – versichert er -, denn obwohl eine der Feuerzungen einmal zu kurz gehen soll, wird nur eine kleine nördliche Stadt abbrennen. Es wird alles schnell gehen, die eindringenden Streitkräfte werden sehr rasch und ohne nennenswerten Widerstand nach Westen vordringen, und die „Roten“ werden ihr Hauptquartier in einem Kloster mit rotem Dach errichten, dessen Kirche oder Kapelle mit dem Altar nach Norden zeigt. Am ersten Tage steigen viele „Tauben aus dem Sand auf“, so viele, daß er sie gar nicht zählen konnte. (Warum Irlmeier als moderner Mensch mit einem Auto und zwei Sekretärinnen diese Orakelsprache anwendet, ist ein Rätsel). Die Tauben werden ein schwarzes Kästchen oder Paket über dem Hauptquartier der „Roten“ abwerfen, und „dann ist alles hin“. Es wird dort eine Stelle sichtbar sein, wo kein Gras mehr wächst und wo kein Mensch und kein Tier im weiten Umkreis mehr lebt. Tausende Tote „sieht“ er dort liegen, sie sind schrecklich anzuschauen – „die Leichen sind schwarz und das Fleisch fällt ihnen von den Knochen“.

Es werden nach Irlmeier an diesem ersten Tage des Krieges mehr Menschen sterben als in den beiden letzten Weltkriegen zusammen. Die Tauben schneiden den Rückzug der „Roten“ ab, und von den drei Heereszügen kommt keiner mehr heim. „Die Pakete oder schwarzen Kastl“ sollen etwa 25 Zentimeter hoch sein, und wenn sie explodieren, wird man riesige gelbgrüne Qualmwolken aufsteigen sehen. „Alles wird sterben, Mensch und Tier und Gewächs, sogar die Würmer tief in der Erde, so stark ist das Gift.“ Plötzlich wird ein Flugzeug, aus dem Osten kommend, nach Westen fliegen und über dem „großen Wasser etwas fallen lassen“. Darauf wird sich das Meer turmhoch erheben und eine enorme Sturzwelle – ein entsetzlich hoher Wasserwall – wird alles überschwemmen. Der größte Teil Englands sowie die meisten Länder an der Atlantik- und Nordseeküste werden von dieser Sturzflut, die sogar bis Berlin reicht, überschwemmt. Während England untergeht und nur noch die englischen Bergspitzen aus dem Wasser ragen, wird sich durch ein gleichzeitiges Erdbeben ein neues Land aus dem Ozean erheben. Dieses Land war schon früher einmal da… (Wir finden bei Irlmeier also nicht nur das sagenhafte „Atlantis“, sondern auch die alte Prophezeiung des Engländers Merlin, der dem stolzen Albion ein gleiches Grab in den Wellen vorhersagte.)

Eine große Stadt – die Stadt mit eisernem Turm (Paris?) wird brennen, aber nicht, weil „die von Osten“ das Feuer gelegt haben. Die Bewohner werden ihre eigene Stadt in Brand setzen und sie später dem Erdboden gleichmachen. Auch in Italien wird es schrecklich zugehen. Tausende werden ums Leben kommen, und der Papst wird aus Rom flüchten. Viele Priester sollen umgebracht, die Kirchen vernichtet und verwüstet werden. In Amerika werden ebenfalls große Brände und Unruhen sein, im Osten dagegen eine Revolution und Bürgerkriege, „bis das Kreuz und der christliche Glaube wieder zu Ehren gekommen sind“.

Österreich geschieht nichts!

Die Bewohner von Südbayern und Osterreich können – nach Irlmeier – jedoch beruhigt sein: „Vom Watzmann bis zum Wendelstein geschieht nichts, die Muttergottes in Altötting wird uns beschützen“, so versichert der Prophet treuherzig. Die schreckliche Zeit wird übrigens nicht lange dauern; denn der Brunnenbauer „sieht“ drei „Striche“. Er weiß zwar nicht, was die Striche bedeuten sollen, drei Tage, drei Wochen oder drei Monate, aber „lange dauert es nicht!“. Und obwohl nach der Katastrophe eine schreckliche Hungersnot herrschen wird, bricht die Sonne bald wieder durch. Der Papst kehrt zurück und wird nach dem Kriege drei Könige krönen: einen König von Ungarn, einen König von Österreich und einen König von Bayern. Der letztere wird ein Greis mit schneeweißem Haar sein, ein sehr freundlicher und liebenswürdiger Mensch, der Lederhosen trägt.

Das Klima wird wärmer, ja fast subtropisch werden – und Irlmeier „sieht“ fremde, südländische Bäume und auch im Osten eine sehr üppige Vegetation. Aber das Gebiet wird fast menschenleer sein und die zurückkehrenden Flüchtlinge können sich Land nehmen, soviel sie wollen. Und wann dies alles geschieht? „Wenn der Kirchturm von Zwiesel einen blühenden Kirschbaum trägt“, wenn die drei „Hochgestellten“ ermordet und die drei Städte untergegangen sind.

Quelle: Tatsachenbericht um Alois Irlmeier unbekannten Datums:

„Die Leute meinen immer, daß alles so erden müßte, wie sie es wünschen. Ich aber sehe genau daß ein neuer Krieg über uns kommen wird. Zuerst bringen sie den Dritten um, auch einen Hochgestellten. Zwei haben sie schon ermordet. Da drüben muß er dran glauben, wo die Sonne aufgeht, und dann bricht es los über Nacht. Grausam wird der Krieg werden.“

„Drei große Heerszüge sehe ich in weiten Zangen bis zum Ruhrgebiet vorstoßen. Über dem großen Wasser da drüben, da kommt der Russe noch hin. Von der Tschechei hinauf nach Norden wird es menschenleer werden, dort wird es grün und gelb niedergehen, sogar das Gras sehe ich dort absterben. Kein Wurm, kein Strauch, kein Baum wird bleiben, alles werden sie vernichten, die großen weißen Tauben. Von den drei Heereszügen wird keiner mehr die Heimat sehen. Wir aber haben nicht zu befürchten, denn das Land zwischen Untersberg und Wendelstein wird beschützt bleiben vom heiligen Gnadenbild in Altötting.“

„Na, da braucht ihr eich da drüben im Allgäu und am Lech keine Sorgen machen. Euch tut es auch nicht viel, bloß große Mengen Flüchtlinge werden kommen und die eigenen Leute werden stehlen und plündern, daß es eine Schande sein wird.“

„Das kann ich genau sagen: Alle Leute, die um einen heiligen Ort herum wohnen, bleiben verschont, denen wird kein Haar gekrümmt, da sorgt der Himmel dafür. Sie haben mir erzählt, daß es da drüben im Pfaffenwinkel zwischen Lech und Ammer auch eine große Wallfahrtskirche gibt, wo die Leute zum gegeißelten Herrn beten. (Wieskirche) Dort geschieht gewiß nichts. Nur Flüchtlinge werden kommen…“

„Lang wird der Krieg nicht dauern, aber es wird trotzdem reichen. In eineinhalb Mondlängen werden die Leite den ersten Schrecken hinter sich haben.“

„Dann wird ein höheres Wesen die Bahn streichen und uns im Kriege helfen. Der Ami wird den anderen Herr und dann werden wir wieder freie Hand haben in unserem Heimatland. Goldene Zeiten werden wir kriegen. Drei Kronen sehe ich deutlich, die in Gottesfurcht regieren werden. Die Donaumonarchie werden wir bekommen. Ganz von vorne wird es wieder angehen und die Menschen werden wieder in Ehrfurcht und Gottvertrauen leben, so wie es sein soll.“

Daß er darüber hinaus die feierliche Rückkehr des Papstes aus einem kriegsbedingten Asyl, die Vernichtung eines Hauptquartiers durch „ein gefährliches Kasterl“, schreckliche Kämpfe in Italien, einen Wechsel unseres Klimas zu wärmeren Verhältnissen, die Erscheinung eines Kreuzes am Himmel und einen bayerischen König in Lederhosen, der „ungeniert unter seine Leute geht“, weissagt, braucht nur am Rande erwähnt werden.

Quelle: Echo der Woche vom 12. 5. 1950:

Schon im Monat Oktober des vergangenen Jahres hat der Freilassinger Brunnenbauer anläßlich der von uns durchgeführten Experimente über diese Dinge gesprochen. Damals allerdings waren es nicht drei Tage, Wochen oder Monate sondern sieben.
„Wenn die Buche im Bayerischen Wald rotes Laub bekommt, dann geht’s los.“ Er beschrieb den Ort, an dem der Baum steht, sehr genau, aber auf eine exakte Zeitbestimmung wollte er sich nicht einlassen. An einem Tag, so meinte er, würden die Russen bis in das Ruhrgebiet vorstoßen. Alles, was sich nördlich der Donau befände, käme ums Leben und nur, wer ein schnelles Fahrzeug besitze, könne sich noch über den Fluß retten, so unerwartet würde der Krieg hereinbrechen.
Der schon erwähnte dritte Mord sollte sich, nach Irlmaiers Überzeugung in Jugoslawien oder