Anna Katharina Emmerich

Anna Katharina Emmerick (* um den 8. September 1774 in Coesfeld; † 9. Februar 1824 in Dülmen, Westfalen) war Nonne (im Augustinerorden) und Mystikerin. 2004 wurde sie von Papst Johannes Paul II. seliggesprochen. Ihr Gedenktag ist der 9. Februar.

 

Die Vision der Anna Katharina Emmerich

Die neue „Menschenmachwerkskirche“
Bei jedem Blick in die Schriften von Anna Katharina Emmerich entdecken wir neue Hinweise auf die Lage der Kirche in unserer Zeit. Schon oft wurden ihre Warnungen vor der Zerstörung der Peterskirche durch vornehme Männer in Uniformen mit Sternen und einer Kelle in der Hand veröffentlicht. Niemand hat die geheime Vernichtungsarbeit der Freimaurer präziser beschrieben als diese deutsche Mystikerin. Sie sah „Sektierer“ und „Abtrünnige“ in grosser Zahl, die den Freimaurern zur Hand gingen.

Über die Freimaurer sagte sie treffend:

„…welche aber nicht selbst arbeiten, sondern mit der Kelle nur an die Mauern Stellen anzeichneten, wo und wie abgebrochen werden sollte.“

Zu ihrem Entsetzen „waren auch katholische Priester dabei“. In einer der ältesten Ausgaben der Visionen und Offenbarungen von Anna Katharina Emmerich, herausgegeben 1877 von Carl B.A. Warnefried in Regensburg, finden sich Voraussagen über den „Bau einer neu construierten Kirche unter Mitwirkung böser Geister“:

Die Seherin hatte nicht allein Gesichte über den Abbruch der Peterskirche in Rom…, sondern auch über den Aufbau einer ihr entgegengesetzten Scheinkirche, worüber sie dem Pilger am 12. September erzählte:

„Ich sah eine wunderliche, verkehrte Kirche bauen…Bei dem Bau sah ich keine Engel, wohl aber die heftigsten Arten verschiedenen Geister…sie schleppten allerlei Dinge in das Gewölbe und von da heraus brachten Menschen, mit geistlichen Mäntelchen bekleidet, alles herauf. Nichts kam von oben in diese Kirche, alles kam aus der Erde und dem Dunkel, welches die Planetargeister hineinpflanzten. Nur das Wasser (zur Taufe) schien eine heiligende Kraft zu haben. Ich sah besonders eine ungeheure Anzahl von Instrumenten in diese Kirche bringen…, es war alles dunkel, verkehrt, ohne Leben; ein bloßes Trennen und Zerfallen“.

Wenig später stellt sie fest, die vielen „Instrumente“ würden alle dazu dienen, gegen die wahre Kirche Christi vorzugehen:

„Ich sah auch die Männer mit dem Mäntelchen (Priester) Holz vor die Stufen bringen…, Feuer anzumachen, blasen, wehen und sich abarbeiten; aber es gab einen entsetzlichen Rauch und Qualm…Andere bliesen auf Hörnchen und lärmten, dass ihnen die Augen übergingen. Trotzdem blieb alles an der Erde und ging in die Erde: Alles war tot und gemachtes Menschenwerk. Es ist diese eine recht neumodische Menschenmachwerkskirche, wie die neue, nicht katholische Kirche in Rom, die auch von dieser Art ist“.

Am 12. November 1820 setzte sie ihre Schilderung fort:

„Ich reiste durch ein finsteres, kaltes Land und kam in die grosse Stadt. Dort sah ich wieder den grossen wunderlichen Kirchenbau, (eine nicht Christliche Kirche? ) auch gar nichts Heiliges dabei, wohl aber unzählige Geister…bei ihm beschäftigt…Ich sah nämlich ein Aufund Niedersteigen, Strahlensenden von vielen (bösen) Geistern aus den Planeten auf die arbeitenden Bauleute. Alles gelang dem menschlichen Verstande…Alles, was zum Bau und Wesen dieser Kirche nötig oder nützlich war, sah ich in weitester Ferne anregen, und Menschen, Lehren und Meinungen zusammenbringen. In dem ganzen Bilde war etwas Selbstisches, Sicheres, Heftiges; alles gelang, wie mir in einer Menge von Bildern gezeigt ward“.

Am 22. Oktober 1822 hatte sie eine Vision von der Arbeit geheimer Sekten, die sich um den Sturz des Papstes bemühten

(meinen Informationen zu Folge hat der jetzige Papst einen schweren Stand in der Kirche…viele Bischöfe und Kardinäle wollen ihn weg haben, da er viele Veränderungen herbeiführen will… mein Informant sagte:“er wolle in der Kirche die „sauerei“ aufräumen“.

Sie sah, „wie sich in Deutschland unter den weltklugen Geistlichen und aufgeklärten Protestanten ein Wunsch, ein Plan gebildet hat, zur Verschmelzung aller Religionen, (NWO) zur Aufhebung der päpstlichen Gewalt, zur Einsetzung mehrerer Oberhäupter, zur Ersparung vieler Kosten und Verminderung der Geistlichen. Dieser Plan hatte Gönner sogar in Rom unter den Prälaten„. (dieser Satz bestätigt eigentlich den Informanten)

Die neue Kirche der Modernisten: Im April 1823 kommt die Augustinerin wieder auf die „neue Kirche“ zurück:

„Sie bauten eine grosse, wunderliche, tolle Kirche; darin sollten alle evangelisch, katholisch, sektiererisch eins sein und gleiche Rechte haben. Es sollte also eine wahre Gemeinschaft der Unheiligkeit sein und ein Hirt und eine Herde werden. Auch ein sogenannter Papst sollte da sein, aber nichts besitzen, sondern besoldet werden. Dazu war schon manches vorbereitet und vieles fertig. Aber an dem Platz des Altares war es wüst und gräulich. So sollte die neue Kirche werden; und darum steckten sie das Haus der alten Kirche an. Allein Gott wollte es anders…“

Vor der Erneuerung der Kirche Roms sah Anna Katharina auch noch die Arbeit falscher Propheten, von denen die meisten Frauen waren:

„Auch sah ich wohl hundert Weiber in Entzückung, und bei ihnen saßen Männer, die sie magnetisierten, dass sie prophezeiten. Ich hatte einen Greuel an ihnen…“

Auch diese Vision entspricht unserer heutigen Erfahrungen. Nur halten es viele Gläubige nicht für möglich, dass es sich um satanische Propheten handelt, weil sie sich in Ekstasen befinden.

Doch dazu sagte die heilige Magdalena-Sofia zu der polnischen Mystikerin Fulla Horak:

„Stigmen kommen allein von Gott. Ein böser Geist kann keine Stigmatisierung bewirken. Er kann zuweilen eine Ekstase bringen, niemals jedoch Stigmata.“

Auch die düstere Rolle der deutschen katholischen Kirche wurde Anna Katharina geoffenbart:

„Sie wollen dem Hirten die eigene Weide nehmen! Sie wollen einen eindrängen, der den Feinden alles zugibt! Oh, ihr deutschen Spitzbuben! Wartet! Es soll euch nicht gelingen! Der Hirte steht auf dem Felsen. Ihr Priester, ihr rührt euch nicht. Ihr schlaft und der Schafstall brennt an allen Ecken! Hättet ihr doch nur ein Vaterunser gebetet! Ihr tut nichts! Oh, wie werdet ihr es einst beweinen! Die ganze Nacht musste ich es mit ansehen, wie die Feinde den Herrn Jesus auf dem Kalvarienberg herumgeschleppt und misshandelt haben. Ich sehe so viele Verräter! Sie können es nicht ertragen, dass man sagt, es stehe schlecht. Alles ist ihnen recht, wenn sie nur mit der Welt glorieren können!“

Kein Kommentar könnte die Haltung der deutschen Bischöfe (ausser Erzbischof Dyba) besser charakterisieren. Auf einer Tagung von deutschsprachigen Bischöfen und Theologen in Mainz wurde Anfang Mai 1998 hinter verschlossenen Türen beschlossen, dem Papst nicht zu gehorchen und auch künftig die Tötungslizenz für die ungeborenen Kinder auszustellen. Die eingesetzte Kommission ist eine Farce, was Erzbischof Dyba öffentlich gesagt hat. Doch das Ende dieser „Gemeinschaft der Unheiligen“ kommt und Anna Katharina sagt dazu: „Über der klein gewordenen Kirche sah ich eine herrliche Frau, bekleidet mit einem himmelblauen Mantel und einer Sternenkrone auf dem Haupte. Von ihr ging das Licht aus (Mt 5,14) und drang immer weiter in die trübe Finsternis. Wo dieses Licht hindrang, da wurde alles neu und blühend…Ich sah einen neuen, strengen Papst…und den schwarzen Abgrund immer enger werden. Zuletzt sah ich noch drei Scharen oder Gemeinden (Konfessionen) mit dem Lichte sich vereinigen. Sie hatten gute, erleuchtete Leute bei sich und gingen in die Kirche ein. Nun ward alles neu. Die Wasser füllten sich wieder und alles ward grün und blühend. Ich sah Kirchen und Klöster bauen.“

Quelle: http://kath-zdw.ch/maria/vergleichb.offenbarungen.html


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