GRENZEN

Tessiner wollen kleine Grenzposten schliessen

Im Süden des Landes wird die Forderung laut, die kleineren Grenzübergänge aufzugeben. Der Anstieg der Kriminalität sei untragbar geworden.

Eine Tessiner Gruppe hat Ueli Maurer einen Brief geschrieben mit der Bitte, die kleineren Zölle zu Italien zu schliessen. Bereits getroffene Massnahmen – wie eine Aufstockung des Grenzpersonals – seien unzureichend, wie RTSberichtet. Der Grund dafür: der rasante Anstieg der lokalen Kriminalität.

So häuften sich Zugüberfälle, Diebstähle und illegale Einreisen, mit denen sich die Grenzgemeinden tagtäglich herumschlagen müssten. Darum fordert der «Gruppo petitizioni Pedrinate e Seseglio», der sich aus Bürgern verschiedener Tessiner Grenzgemeinden zusammensetzt, alle «kleinen Zölle zu schliessen, die während der Nacht unbeaufsichtigt bleiben». Weiterlesen